Next Mobility Accelerator Consortium wird Teil des Innovations-Ökosystems Maschinenraum

Wasserstoff als Energieträger für LKW

press release | 17.03.2021

Berlin

Das Next Mobility Accelerator Consortium, eine strategische Allianz der Familienunternehmen MaierKorduletsch und Paul Group sowie dem Energiekonzern Shell, schließt sich dem Maschinenraum an. In dem geteilten Innovations-Ökosystem vom Mittelstand für den Mittelstand wollen die Unternehmen ihre Arbeit zur Verbreitung von Wasserstoff als Energieträger im LKW-Verkehr weiter voranbringen. Dazu dient fortan vor allem der Austausch mit den mehr als 20 weiteren Mitgliedsunternehmen des Maschinenraums, die gemeinsam das ideale Umfeld für die Arbeit an Themen rund um Digitalisierung und Nachhaltigkeit schaffen.

Das Next Mobility Accelerator Consortium tritt an, um das Henne-Ei-Problem der Verbreitung von Wasserstoff als Energieträger im LKW-Verkehr zu lösen: Während die Paul Group – als Spezialist für den Umbau von Nutzfahrzeugen – LKW mit Wasserstoff-Antrieben ausrüsten und vermarkten wird, sorgt MaierKorduletsch als Energieversorger in Partnerschaft mit Shell für den Aufbau der notwendigen Tankinfrastruktur und Logistik.

Im Innovations-Ökosystem Maschinenraum soll das Co-Creation-Projekt des Konsortiums weiter vorangebracht werden. Dazu dienen nicht nur die zahlreichen Austauschmöglichkeiten mit den anderen Mitgliedsunternehmen – in denen es beispielsweise um Strategien von der Produktentwicklung bis hin zum Recruiting geht –, sondern auch die Nutzung des Co-Innovation-Spaces in Berlin.

„Die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger im Verkehr ist umweltfreundlich und sorgt dafür, dass Klimaschutzpläne nachhaltig erfüllt werden können. Im Verbund mit unseren Partnern definieren wir nun die Technologiestandards, können für mehr Nutzerakzeptanz werben und schaffen so letztendlich auch neue Berufsbilder“, sagt Lorenz Maier, Geschäftsführer von MaierKorduletsch. 

„Weil zur Verbreitung der Technologie nur die koordinierte Arbeit entlang der Wertschöpfungskette von Wasserstoff echte Fortschritte bringt, haben wir das Next Mobility Accelerator Consortium gebildet. Unser Engagement im Maschinenraum gilt nun vor allem der Vernetzung und dem Austausch mit weiteren Mittelständlern, die ebenso wie wir an neuen Technologien und deren Verbreitung arbeiten. Wir wollen Gesicht zeigen“, erklärt Bernhard Wasner, Geschäftsführer der Josef Paul GmbH & Co. KG.

„Das Next Mobility Accelerator Consortium beweist, dass der Mittelstand im Verbund bei zukunftsweisenden Technologien eine Vorreiterrolle einnehmen kann. Kooperation lautet schlicht und ergreifend das Gebot der Stunde für den deutschen Mittelstand. Mit dem Maschinenraum liefern wir die passende Plattform dafür“, sagt Tobias Rappers, Geschäftsführer vom Maschinenraum.

Über den Maschinenraum:

Der Maschinenraum, ein geteiltes Innovations-Ökosystem vom Mittelstand für den Mittelstand, vereint deutsche Mittelstands- und Familienunternehmen, um die Zukunft mutig zu gestalten. Bereits mehr als 20 Familienunternehmen – darunter Viessmann, Fiege Logistik, Dussmann Service und die Paracelsus Kliniken – haben sich dem Maschinenraum angeschlossen, um gemeinsam die digitale Transformation des Mittelstands voranzutreiben.

Über MaierKorduletsch:

Den Kunden die besten Lösungen in den Bereichen Energie, Mobilität und Schmierstoffe bieten – das ist der Anspruch von MaierKorduletsch. Dabei blickt das Familienunternehmen auf über 100 Jahre Firmengeschichte zurück und leistet mit seinen Produkten einen wichtigen Beitrag zur Mobilität in der Region.

Gleichzeitig ist sich der Mittelständler seiner Verantwortung für das Klima bewusst und hat schon früh eine Vorreiterrolle in der Branche eingenommen. Bereits 1995 wurde MaierKorduletsch mit der Bayerischen Umweltmedaille ausgezeichnet. Seither wurden etliche nachhaltige Entwicklung vorangetrieben. Heute will das Unternehmen Wasserstoff als Lösung für den Schwerlastverkehr vorantreiben und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

Mit der bestehenden Logistik und der Erfahrung im Handel und Tankstellengeschäft inklusive der entsprechenden Standorte kümmert sich MaierKorduletsch im Next Mobility Accelerator Consortium um die Wasserstoff-Distribution und gewährleistet gemeinsam mit Shell eine sichere Versorgung.

Über die Paul Group:

Die Paul Group zählt zu den europäischen Marktführern im Bereich Sonderfahrzeugbau mit einem professionellen Nutzfahrzeug-Service und hat sich so zu einem erfolgreichen Global Player entwickelt. Pro Jahr führen die Fahrgestellspezialisten Chassisumbauten, Achsmodifikationen, Rahmenverlängerungen sowie Spezialkonfigurationen an über 1.000 Nutzfahrzeugen durch. Somit ist die Paul Unternehmensgruppe besonders vom Wandel zu neuen Antriebssystemen betroffen. 

Die Motivation für innovative Projekte ist das Erarbeiten einer Vorreiterrolle, die Erschließung neuer Geschäftsfelder zwecks Wachstums zur Existenzsicherung des Unternehmens sowie letztlich die Sicherung von Arbeitsplätzen. 

Die Kompetenz für Batterieelektrische Serien-Fahrzeuge (BEV) mit einem elektrifizierten Antriebsstrang konnte in den letzten Jahren aufgebaut werden. Jetzt ist das technische Know-how vorhanden und der nächste Schritt zum Umbau der Fahrzeuge für den Betrieb mit Wasserstoff die logische Schlussfolgerung. Eine Brennstoffzelle wandelt den Wasserstoff in elektrische Energie um und der elektrifizierte Antriebsstrang erzeugt die Fortbewegung. 

Mit der notwendigen Unterstützung und passenden Rahmenbedingungen seitens der Politik, ist man überzeugt, jetzt und in den kommenden Jahren ein nachhaltiges Geschäft mit H2-Nutzfahrzeugen aufbauen zu können. Ein großer Vorteil der Paul Group ist der ganzheitliche Ansatz inklusive Service und Ersatzteilversorgung der H2-Fahrzeuge. Die ersten Modelle in den Klassen 12-18 t sollen 2023 auf den Markt kommen.

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